Buchempfehlungen für Eltern, LehrerInnen & Pädagogen zu sozialen Netzwerken und Aktiver Medienarbeit

Sie waren bei mir auf einem Elternabend oder haben als Pädagoge oder Pädagogin einen Workshop oder eine Fortbildung besucht?  Das Handout und die Broschüren waren toll, aber sie wollen mehr?

Sehr gut und danke, dass sie auf meinem Blog vorbei schauen! Wie versprochen gibt es hier ein paar Tipps wo es weitere gedruckte Informationen gibt und ich habe Ihnen die Bücher die ich empfehlen kann hier verlinkt.

Medienpädagogik Praxis Handbuch: Grundlagen, Anregungen und Konzepte für aktive Medienarbeit

 

Das Facebook-Buch für Eltern

Netzgemüse: Aufzucht und Pflege der Generation Internet

Aufwachsen in sozialen Netzwerken: Chancen und Gefahren von Netzgemeinschaften aus medienpsychologischer und medienpädagogischer Perspektive

BLUFF!: Die Fälschung der Welt

Dieses Buch kann ich, nachdem ich Herr Lütz beim SWR1 Leute Podcast gehört habe, nur wärmstens empfehlen. Mein Lieblingszitat aus dem Interview: „Wenn man den ganzen Tag Lindenstraße schaut und deshalb in der Lindenstraße lebt und dann die Probleme der Nachbarin vergisst, dann lebt man in einer parallel Welt…“ und: Man soll die Medienwelten nutzen, aber immer genau überlegen, wass einem wichtig im Leben ist…“ alles nur sinngemäße Zitate…

  1. Habe das oben genannte Interview auch gehört. Schön fand ich auch den Seitenhieb auf Herrn Spitzer, der mit seiner „Digitalen Demenz“ gängige Vorurteile bedient und damit offenbar gutes Geld verdient.

    Was ich mir hier noch wünschen würde, wären praktische Tipps für den Umgang mit Medien. Also so Fragen wie „Wieviel Facebook für ein Grundschul-Kind?“ oder „Sind Ego-Shooter überhaupt tolerierbar?, etc. Denke, dass solche Texte noch mehr Nutzer auf Deine Seite locken würden. Ich würde solche fachlichen Argumentationen zumindest gerne lesen.

    • Hallo und viele Dank für dein Kommentar.
      Zu deinen Wünschen:
      “Wieviel Facebook für ein Grundschul-Kind?”
      Das ist meist schwierig zu beantworten (Egal ob TV, Computer oder auch Bücher lesen..), da jedes Kind individuell ist und man das nur persönlich für sein Kind beantworten kann. Bei deiner speziellen Frage ist allerdings noch der Knackpunkt, dass Facebook z.Z. lt. AGB generell erst ab 13 ist.
      Weitere hilfen findest du im oben genannten Facebook Buch oder in vielen Handreichungen von Klicksafe.de

      Finde deinen Vorschlag aber sehr gewinnbringend und muss mir da aber eine „Matrix“ überlegen, denn du als Börsianer von aktioen-blog.de erwartest so etwas wie eine „Kaufempfehlung“ und da muss ich erst einen pädagogischen Algorithmus etwickeln, der z.B so aussehen könnten:
      Wenn Kind
      weniger als X-Stunden Bewegung am Tag
      weniger als Y-Gesprächszeit am Tisch in der Familie
      dann nicht mehr als Z-Medienkonsum (ausgeschlossen Medienkonsum als Kommunikation)

      AUßER

      Kind = zeichnerisch interessiert, macht Grafiken in Photohop, obwohl es erst 11 ist
      + präsentiert diese in einer Community und erhält konstruktive Kritik
      etwickelt dadurch einen eigenen Stil…und beginnt durch zeichnen von Charakters seine Stimmung auszudrücken und sich mitzuteilen…
      ABER ist schlecht in Sport (Note >=4) UNd Versetzung dadurch nicht gefärdet
      DANN Medienkonsum Z*1,8 -> OK!

      Aber wenn dann mit 13 Bauch größer als Altersdurchschnitt =Rechnung falsch!
      Es sei denn durch Grafik in Photoshop und Community = später Job erfüllend und mit 28 eigene Werbeagentur für Webdesign, ist fair zu den Mitarbeitern und bezieht grünen Strom:
      Glück = 93%
      Weltverbeserung = 88 %
      Charakter zeichnen = abgefahrene 100 %

      Denn: In der Schule und auf dem Fußballplatz, lernst du nicht wie man Computerspiele Charaktere zeichnet und mit Leben erfüllt, hast aber vielleicht die Lehrer und die Eltern Glücklich gemacht!

      Sogesehen:
      Jeder Mensch ist ein Ego-Shooter, spielt sein eigenes Spiel, es kommt nur darauf an, wie und auf was man „schießt“ und genau dort setzt meine Empfehlung an: Eltern, Augen auf und gemeinsam mit den Kindern durch Leben gehen!

      Frohes Neues!
      Danke für den kommentar!

  2. Pingback: Digitale Elternsorgen… | Thorsten Belzer

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